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Grundstücksmarktbericht Bremen 2018: Überblick

Preisentwicklung

Im Vergleich der beiden letzten Jahre ergeben sich folgende Preisentwicklungen:

Preisentwicklung 2017 zu 2016 in Prozent (Basis: €/m² Wohnfläche)

bebaute Objekte über alle Lagen bevorzugte Wohnlagen normale Stadtlagen
Reihenhäuser +8,1% +6,7% +8,8%
Doppelhaushälften +12,1% -1,4% +13,1%
Einfamilienhäuser +7,9% +2,1% +12,9%
Mehrfamilienhäuser +11,1% +7,3% +8,9%

Preisentwicklung 2017 zu 2016 in Prozent (Basis: €/m² Wohnfläche)

Eigentumswohnungen über alle Lagen bevorzugte Wohnlagen normale Stadtlagen
Neubau +2,0%
Weiterverkäufe +17,3% +17,6% +16,7%
davon urspr. Erstverkäufe +10,1% +11,7% +8,5%
davon urspr. Umwandlungen +20,1% +9,0% +21,0%

Kaufvertragszahlen

Die Fallzahlen sind am Gesamtmarkt in Bremen im Berichtsjahr 2017 mit 6.604 registrierten Kaufvertragsabschlüssen gegenüber dem Vorjahr (7.307 Kaufverträge) um rund 10% gefallen. Die Anzahl unbebauter Grundstücke (373 Kaufverträge zu 404) ist um rund 8% zurückgegangen. Kauffälle über Eigentumswohnungen gingen um rund 15% auf 3.370 Verträge zurück. Die Anzahl der Käufe bebauter Objekte reduzierte sich um rund 10% auf 2.468 Fälle.

Geld- und Flächenumsatz

Erneut kann der Geld- und Flächenumsatz im Gesamtmarkt der Stadt Bremen nicht vollständig angegeben werden. Bedingt durch Personalmangel war es der Geschäftsstelle leider noch nicht möglich, die Kaufverträge über unbebaute Grundstücke aus 2017 auszuwerten.

Unbebautes Wohnbauland in Bremen

Der aufgelaufene Bearbeitungsrückstand konnte teilweise aufgearbeitet werden. Die veröffentlichten Daten enthalten die Preisentwicklung bis 2016. Die Auswertung dieses Teilmarkts ist auf ein neues Abbildungsmodell umgestellt worden.

Ein- und Zweifamilienhäuser (freistehende Häuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser)

Die Durchschnittspreise für Neubauten zeigen 2017 lagewertabhängig eine uneinheitliche Tendenz. Der Durchschnittspreis verkaufter Objekte aus dem Altbestand lag im Vergleich zu 2016 für Reihenhäuser bei rund 218.000 € (+ 7%), für Doppelhaushälften bei rund 238.000 € (+ 12%) und für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser bei rund 305.000 € (+ 18%).

Eigentumswohnungen

Erstverkäufe von Eigentumswohnungen fanden auch 2017 weit überwiegend in guten und sehr guten Wohnlagen statt. Mit 4.000 €/m² Wohnfläche lag das durchschnittliche Preisniveau um 3,2% über dem Vorjahr.

Der durchschnittliche Kaufpreis für weiterverkaufte Eigentumswohnungen stieg von 2016 auf 2017 um rund 16,3%. Hier ist zu beobachten, dass das Preisniveau für ehemalige umgewandelte Sozialwohnungen gegenüber „echten“ Eigentumswohnungen überproportional anzieht. Dies betrifft sowohl bevorzugte als auch normale Stadtlagen. In beiden Kategorien werden in 2017 neue Höchststände erreicht.