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Grundstücksmarktbericht Bremen 2026 im Überblick

Im Vergleich der beiden letzten Jahre ergeben sich folgende Preisentwicklungen:

Bei den nachfolgenden Angaben werden die Durchschnittswerte der Berichtsjahre 2025 und 2024 miteinander verglichen. Ein Berichtsjahr umfasst den Zeitraum November bis Oktober des Folgejahrs. Als Basis dient die Einheit Euro pro Quadratmeter (€/m²) Wohnfläche.

bebaute Objekte - Preisentwicklung 2025 zu 2024 in Prozent

bebaute Objektebevorzugte Wohnlagennormale Stadtlagen
Reihenhäuser+ 2,3 %+ 8,2 %
Doppelhaushälften+ 4,0 %+ 6,9 %
Ein-/Zweifamilienhäuser- 4,3 %+ 2,6 %
Mehrfamilienhäuser+ 3,4 %+ 24,6 %

Eigentumswohnungen - Preisentwicklung 2025 zu 2024 in Prozent

Eigentumswohnungenbevorzugte Wohnlagennormale Stadtlagen
Neubau- 18,6 %- 7,8 %
Weiterverkäufe+ 7,3 %+ 5,9 %
davon urspr. Erstverkäufe+ 5,3 %+ 9,3 %
davon urspr. Umwandlungen+ 8,1 %+ 2,9 %

Kaufvertragszahlen
Im Berichtsjahr 2025 sind insgesamt 6.519 Kaufverträge registriert worden. Das entspricht einer Steigerung bei der Anzahl der Verträge um rd. 13,4%. Die Zahl der Vorjahresverträge betrug 5.751.
Grundsätzlich auswertbar sind davon 6.209 Kaufverträge. Die Anzahl unbebauter Grundstücke (267 Kaufverträge auf 276) ist um rd. 3,37% gestiegen. Kauffälle über Eigentumswohnungen stiegen um 22,49% von 2.766 auf 3.388 Verträge. Die Anzahl der Käufe bebauter Objekte stieg von 2.280 um rd. 11,62% auf 2.545 Fälle.

Geld- und Flächenumsatz
Der Geldumsatz 2025 stieg gegenüber 2024 (1,657 Mrd. Euro) auf 2,134 Mrd. Euro. Der Flächenumsatz stieg im gleichen Zeitraum von 250,8 ha auf 269,3 ha.

Bauplätze für Ein-/Zweifamilienhäuser
Die Gesamtzahl der verkauften Bauplätze ist in 2025 auf 71 (2024: 19) angestiegen. Während das Preisniveau (€/m²) bei 48 Verkäufen in Bremen-Stadt sinkt (-19,0%), verzeichnet Bremen-Nord bei 23 Verkäufen einen Anstieg des Preisniveaus (+34,7%).

Ein- und Zweifamilienhäuser (freistehende Häuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser)
Es wurden 2025 wiederum nur sehr wenige Neubauten veräußert, so dass eine Preisentwicklung nur schwer abzuleiten ist. Der Durchschnittspreis verkaufter Objekte aus dem Altbestand lag im Vergleich zu 2024 für Reihenhäuser bei rd. 303.000 € (+6,7%), für Doppelhaushälften bei rd. 295.000 € (+8,5%) und für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser bei rd. 365.000 € (-7,4%).

Eigentumswohnungen
Die Anzahl der auswertbaren Erstverkäufe von Eigentumswohnungen (Neubau) stieg 2025 stark auf 145 Verkäufe an (2024: 39 Verkäufe). Diese liegen überwiegend in guten und sehr guten Wohnlagen (rd. 78% der Verkäufe). Das durchschnittliche vergleichsbereinigte Preisniveau lag mit rd. 5.370 €/m² Wohnfläche um 8,8% unter dem des Vorjahrs. Der durchschnittliche Kaufpreis für weiterverkaufte Eigentumswohnungen stieg von 2024 auf 2025 um rd. 7% auf rd. 2.520 €/m² Wohnfläche. Ehemals umgewandelte Sozialwohnungen verzeichneten einen Preisanstieg zum Vorjahr von rd. 2,9%. Sogenannte „echte“ Eigentumswohnungen (ursprüngliche Erstverkäufe) wurden auf einem Niveau von rd. 8% über dem von 2024 gehandelt.

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